Als die ersten Menschen in Timmel ansiedelten, war der Ort durch weite Niederungsgebiete am südlichen und westlichen Rande, die im Spätherbst und Winter überflutet waren und durch Hochmoore im Norden, Osten und Süden weitgehend von seiner Umgebung abgeschnitten.
Zum ersten Mal wird der Ort in den Klosterakten von Werden am Ende des 9./10. Jahrhunderts erwähnt. Der ursprüngliche Name Timberlae bedeutet doppelt Holz/Baum. Nach 1200 lassen sich Zisterzienser in Timmel nieder, es entsteht ein Klostervorwerk, das ca. 200- 300 ha Land bewirtschaftete. 
Unter Enno II. kommt das Klostervorwerk in den Besitz des Landesfürsten, der es verpachtet. Allmählich wird das ehemalige Klostervorland an eine immer größere Zahl von Landwirten verpachtet und verkauft, so dass sich Timmel beträchtlich ausdehnt.
Im Dreißigjährigen Krieg muss Timmel schwer leiden. 1623 brennen Landsknechte des Grafen Mansfeld 24 Häuser nieder. Besitzlos gewordene Höfe werden vom Fürstenhaus in Erbpacht an Holländer vergeben. 1717 erlebt Timmel eine Naturkatastrophe. Die Weihnachtsflut überschwemmt die Ländereien, und das Land wird versalzen.
1810 wird Ostfriesland von Frankreich annektiert.Timmel wird Verwaltungssitz. Als aber die Ostfriesen französische Soldaten werden sollen, kommt es zur Schießerei zwischen Schiffern und französischem Militär bei der Tatje -Brücke am Timmeler Hauptweg.
Heute ist Timmel ein aufstrebender Fremdenverkehrsort mit einem Sportboothafen, einem modernen Campingplatz und guter Gastronomie. Nicht zu vergessen einem Shanty- Chor, der weit über die Grenzen Ostfrieslands hinaus bekannt ist.